Der weltweite Biermarkt schrumpft - was sagen uns die Daten von 2025?

Der weltweite Biermarkt schrumpft – was sagen uns die Daten für 2025?

Der weltweite Biermarkt schrumpft – was uns die Daten für 2025 sagen

Die großen Zahlen der globalen Bierbranche zeigen drei aufeinanderfolgende Jahre mit Rückgang. Auch die Giganten verlieren Volumen. Doch für diejenigen, die handwerkliches Bier mit Identität herstellen, sieht die Geschichte anders aus.

Ein Markt mit struktureller Schrumpfung

Die Daten des BarthHaas Report 2025/2026 – der Jahresbericht des weltweit größten Hopfenspezialisten – bestätigen einen Trend, der nicht mehr ignoriert werden kann: Der weltweite Biermarkt ist im dritten Jahr in Folge rückläufig. Die 40 größten Brauereigruppen der Welt produzierten 2025 etwa 1.586 Millionen Hektoliter, ein Rückgang von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr, der stärker ausfällt als im bereits negativen Jahr 2024.

Es handelt sich nicht um eine vorübergehende Schwankung. Es ist das Bild einer Branche im Umbruch.

Auch die Giganten verlieren

An der Spitze der globalen Rangliste stehen weiterhin dieselben Namen – AB InBev, Heineken, China Res. Snow Breweries – doch fast alle schließen mit negativen Zahlen ab. Die drei Giganten allein repräsentieren über die Hälfte der Gesamtproduktion der Top 40, und dennoch schaffen sie es nicht, den Trend umzukehren. Die einzige Ausnahme auf dem Podium ist die chinesische Snow Breweries, die um 1,4 % wächst.

Weiter unten in der Rangliste sind einige Bewegungen zu verzeichnen, darunter der Einstieg eines neuen unabhängigen Unternehmens, das aus der Abspaltung von einem großen internationalen Konzern hervorgegangen ist. Zeichen eines Marktes, der sich auch in seiner Unternehmensstruktur neu ordnet.

Die Antwort der Großen: Diversifizierung

Angesichts des Rückgangs der traditionellen Volumina setzen die großen Produzenten auf alkoholfreie, alkoholreduzierte Biere und angrenzende Getränkekategorien. Eine defensive Strategie, die bestätigt, dass Wachstum nicht mehr über Volumen, sondern über die Fähigkeit erfolgt, neue Konsumgewohnheiten zu erschließen.

Der Konsument hat sich verändert. Er trinkt weniger, will aber besser trinken. Er sucht Qualität, Identität, Geschichte. Und genau auf diesem Terrain wird das Spiel um das handwerkliche Bier ausgetragen.

Warum handwerkliches Bier eine andere Geschichte ist

Während die großen Konzerne den verlorenen Volumen nachjagen, bauen unabhängige Brauereien wie Maltese etwas anderes auf: eine direkte Beziehung zu den Trinkenden, basierend auf ausgewählten Zutaten, sorgfältigen Fermentationen und einer authentischen Identität, die keine Multinationale im industriellen Maßstab nachbilden kann.

Der globale Markt schrumpft. Qualitäts-Handwerksbier wächst – weil es ein echtes Bedürfnis erfüllt: etwas zu trinken, das den Becher wirklich wert ist.

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