Shimazaki Shuzo japanischer handwerklicher Sake seit 1849
Sake ist das älteste und edelste fermentierte Getränk Japans. Hinter jeder Flasche steckt eine Geschichte aus Reis, Wasser, Hefe und Jahrhunderten überlieferter Technik. Shimazaki Shuzo ist eine dieser Geschichten: eine Brennerei, gegründet 1849 in der Präfektur Tochigi, die Sake mit traditionellen Methoden und einer handwerklichen Sorgfalt herstellt, die selbst in Japan selten ist.
Ab sofort ist ihr Sake bei Maltese erhältlich. Hier erfährst du alles, was du wissen musst.
Wer ist Shimazaki Shuzo
Gegründet 1849 in Tochigi, Zentraljapan, ist Shimazaki Shuzo eine von vielen kura (Sake-Brauereien), die Jahrhunderte japanischer Geschichte überdauert haben, ohne ihre Identität zu verlieren. Ihre Philosophie ist die authentische handwerkliche Herstellung: ausgewählter Reis, lokales Wasser, traditionelle Hefen und eine Verarbeitung, die Qualität über Quantität stellt. Das Ergebnis sind Sake mit Charakter, Tiefe und einer Komplexität, die industrielle Produktionen nicht nachahmen können.
Was ist Sake und wie wird er hergestellt
Sake ist ein alkoholisches Getränk, das durch Fermentation von Reis entsteht. Es ist kein Destillat (wie Whisky oder Wodka) und auch kein klassischer Wein: Es ist eine eigene Kategorie mit einer weltweit einzigartigen Herstellungstechnik.
Die Politur des Reises (seimaibuai) ist einer der wichtigsten Parameter: Sie gibt den Prozentsatz des Reiskorns an, der nach der Verarbeitung übrig bleibt. Je stärker der Reis poliert ist, desto feiner und aromatischer ist der Sake. Ein seimaibuai von 60 % bedeutet, dass 40 % des Korns entfernt wurden – ein überdurchschnittlich hoher Veredelungsgrad für die Honjozo-Kategorie.
Honjozo: Sake-Kategorie, bei der eine kleine Menge destillierten Alkohols hinzugefügt wird, um die Aromen zu verstärken und den Körper zu erleichtern. Das Ergebnis ist ein trockenerer, aromatischerer und vielseitigerer Sake als Junmai (nur Reis).
Nama: nicht pasteurisierter Sake. Wie ungefilterte Craft-Biere bewahrt Nama frische und lebendige Aromen, die durch Pasteurisierung verloren gingen. Er sollte im Kühlschrank aufbewahrt und frisch genossen werden.
Die Hefe Ogawa (Nr. 10): eine der geschätztesten Hefen in der handwerklichen Sake-Herstellung, bekannt für ihr fruchtiges und aromatisches Profil, das dem Endprodukt verliehen wird.
Der Shimazaki Shuzo Sake bei Maltese
Azumarikishi Nama Honjozo | 19% ABV | 8,70 € (18 cl)
Ein Tokubetsu Honjozo Nama – das Wort tokubetsu bedeutet „besonders“ und steht für einen Veredelungsgrad über dem Standard der Kategorie. Reis poliert auf 60 % (seimaibuai), Hefe Ogawa Nr. 10, nicht pasteurisiert.
In der Nase: frische und fruchtige Aromen mit feinen aromatischen Nuancen. Am Gaumen: elegantes Umami, weiche und anhaltende Süße, langer und befriedigender Abgang. Ein Sake, der durch Ausgewogenheit und Klarheit besticht.
Serviere ihn bei 10–12 °C in einem kleinen Glas oder einer traditionellen Sake-Tasse (ochoko). Ideal als japanischer Aperitif oder in Kombination mit Sushi, Sashimi, Tempura, frischen Käsesorten und feinen Gerichten.
⭐ 5/5 – durchschnittliche Bewertung von Maltese-Kunden.
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Wie man Sake zum Essen kombiniert
Sake ist eines der vielseitigsten Getränke zum Essen. Einige Grundregeln:
Zu rohem Fisch (Sushi, Sashimi, Austern): Nama Sake ist die klassische Kombination schlechthin. Die Frische und das Umami verschmelzen mit den Aromen des Meeres.
Zur feinen italienischen Küche: Carpaccio, Tartare, Fischrisotto, frische Käsesorten wie Mozzarella und Burrata. Honjozo Sake hält sich auch außerhalb des japanischen Kontexts gut.
Als Aperitif: frisch serviert in kleinen Mengen ist er ein raffinierter und ungewöhnlicher Aperitif – perfekt, um Gäste zu überraschen.
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